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45. Kalenderwoche vom 03.11. - 09.11.2008 |
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03.11.2008 |
Monster startet neue Online Community für Heil- und Pflegeberufe |
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Ein zentrales
Thema auf Wer-pflegt-wen.de ist der Bereich „Aus- und
Weiterbildung“: Mitarbeiter in Heil- und Pflegeberufen können unter
anderem Lern- und Prüfungshilfen abrufen, eine Karriereberatung in
Anspruch nehmen und die umfangreiche Online-Bibliothek nutzen.
Anbieter von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Pflegestudiengängen
können ihre Programme auf Wer-pflegt-wen.de vorstellen und so
Interessenten gewinnen. Die Webseite
Wer-pflegt-wen.de bietet zudem zahlreiche Online-Foren an, in denen
die Nutzer sich austauschen und Rat von Kollegen sowie erfahrenen
Experten einholen können. Tagesaktuelle Nachrichten aus der
Gesundheitspolitik runden das Angebot ab. „Pfleger und
Krankenschwestern haben mit die längsten Arbeitszeiten in Deutschland
und werden gleichzeitig mit vielen schwierigen Situationen am
Arbeitsplatz konfrontiert“, sagt Boris Pfeiffer, General Manager
Internet Advertising Monster Europe. „Um ihr Gemeinschaftsgefühl zu
stärken und Unterstützung zu leisten, möchten wir diesen Menschen
eine gemeinsame Plattform bieten. Auf Wer-pflegt-wen.de können sie
diskutieren und sich austauschen.“ Die Webseite
kann ab sofort unter www.wer-pflegt-wen.de
besucht werden. |
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Quelle: © Monster / Pressemitteilung |
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| 03.11.2008 | Erstmals seit vier Jahren wieder mehr Firmenpleiten | ||
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Quelle: © moneycab.com / D&B – Dun & Bradstreet |
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| 04.11.2008 | Mindestlöhne in der Zeitarbeit - "so überflüssig wie ein Kropf" | ||
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Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales: Mindestlöhne: Gesetzliche Untergrenze gefordert Gesetzliche Mindestlöhne für die Zeitarbeitsbranche sind in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales am Montagmittag strittig geblieben. Während die Vertreter
des Betriebsrates von Randstad Ost, einer der größten
Zeitarbeitsfirmen in Deutschland, die Aufnahme in das
Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) forderten, lehnten dies die
Sachverständigen der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
(BDA). "Hier brauchen wir am wenigsten Mindestlöhne", sagte
BDA-Vertreter Roland Wolf. Er begründete dies mit der "fast
100-prozentigen Tarifbindung" in der Branche. Gesetzliche Mindestlöhne
seien ein weitgehender Einschnitt in die Tarifautonomie. Deshalb, so
Wolf weiter, habe die BDA "allergrößte Bedenken" in Bezug
auf die Verfassungskonformität. "Das AEntG will den Vorrang der
Tarifautonomie unterbinden", sagte er. Swen Tech von Randstadt Ost
betonte dagegen: "Wir sehen die jetzige Tariflandschaft von den
Unternehmen zunehmend ausgehöhlt. Wir brauchen eine gesetzliche
Untergrenze." Immer mehr Arbeitnehmer in der Zeitarbeitsbranche
seien auf ergänzende Sozialleistungen angewiesen. Dem stimmten auch die
Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zu: "Die
Zeitarbeit ist keineswegs eine vorbildliche Branche. Und wer hier von
einer Tarifbindung von 99 Prozent spricht, hat keine Ahnung von den
Realitäten vor Ort", so DGB-Experte Reinhard Dombre. Roland Wolf
von der BDA räumte zwar ein, dass es "natürlich eine mittelbare
Untergrabung der tariflichen Regelungsbefugnis" gebe. Im
Vordergrund müsse jedoch stehen, dass die Zeitarbeit als Einstiegsmotor
in den Arbeitsmarkt fungiere, und dies sei nur durch tarifliche Öffnungsklauseln
gesichert. "Durch eine Aufnahme ins AEntG wird die Abweichung von
den Tarifverträgen verhindert und so den Arbeitslosen der Einstieg in
den Arbeitsmarkt erschwert", betonte Wolf. Auch für den Bereich
der Altenpflege forderte der DGB Mindestlöhne. Vor allem bei den
privaten Anbietern im Bereich der ambulanten Pflege würden bereits
Stundenlöhne von 4,50 Euro gezahlt, betonte Jörg Wiedemuth vom DGB.
Der Druck, bestimmte zeitliche Vorgaben einzuhalten, sei dort derartig
groß, dass man von menschenwürdiger Pflege oft nicht mehr sprechen könne,
so Wiedemuth weiter. "Wir müssen die Lohnspirale nach unten
stoppen, um menschenwürdige Pflege zu gewährleisten", sagte er. |
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Quelle: © Der Bundestag / (hib/CHE) |
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| 04.11.2008 | Vorsicht: Manipulativer ARD Journalismus | ||
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Ein Erlebnisbericht von Arnd Schumacher Die ARD-Journalistin hatte sich in meinem Büro für den 31.10.2008 angemeldet, um mich nach den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Zeitarbeit zu befragen. Sie erschien launig mit Ihrem Kamerateam und führte mit mir ein Interview. Die Fragestellungen waren darauf ausgerichtet, welche Sorgen uns als Branche im Zuge der Finanzkrise beschäftigen. Als Berufsoptimist bin ich allerdings nur schwer zu negativen Äußerungen zu bewegen. Meine Grundaussage war, dass wir eventuell geringere Auftragseingänge durch verstärkte Akquisition ausgleichen würden, so wie es in der Branche üblich ist. Meine eher lakonische und pragmatische Gemütslage beschrieb ich mit dem Bild einer Achterbahn. Was macht die Journalistin? Sie arbeitet mangels negativer Aussagen meinerseits mit verzerrten Bildern. Unter dem Vorwand, dass der Kameramann die Belichtung für die Kamera prüfe, stellte und setzte ich mich, zur Salzsäule erstarrt, an verschiedene Stellen in meinem Büro. Hochinteressant ist es, sich den Film unter diesem Aspekt im Web anzusehen. Die Aussendung des Beitrags beginnt genau mit diesen Bildern, die schwarz-weiss mit einer tragenden Musik unterlegt sind. Dazu kam die Stimme aus dem "off": "Arnd Schumacher wartet - wartet darauf, dass ein Kunde anruft.". Eine nächste Filmsequenz ist, dass ich als recht großer, und gut im Futter stehender Mann zu meiner Mitarbeiterin gehe. [weiter...] |
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Quelle: © Arnd Schumacher - S&W Personaldienstleistungen |
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| 06.11.2008 | Neue Tarifentgelte ab 1.11.2008 | ||
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In einer ganztätigen Verhandlungsrunde am 04. November 2008 in Berlin konnte die Tarifgemeinschaft Zeitarbeit der Einzelgewerkschaften beim DGB von der iGZ - Verhandlungsdelegation (Holger Piening, Georg Sommer, Holger Dahl, Dirk Schneider, Werner Stolz, Anne Rosner, begleitet von Dr. Martin Dreyer) leider nicht dazu bewegt werden, die verabredete Tariferhöhung zum 01. November 2008 zu revidieren. Die iGZ-Verhandlungsdelegation hatte entsprechend der Vereinbarung aus § 2 Absatz 4 Entgelttarifvertrag von den DGB - Gewerkschaften die Aussetzung der Tariflohnerhöhung in der Entgeltgruppe 1 zum 01. November 2008 eingefordert, da ein Mindestlohn in der Zeitarbeit bisher nicht in Kraft getreten ist. [weiter...] |
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Quelle: © iGZ / Pressemitteilung |
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