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44. Kalenderwoche vom 27.08. - 02.09.2008

 

28.10.2008

AMP beginnt erstmals akademische Ausbildung


Bildungsgipfel:

Der Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP) setzt in der Aus- und Weiterbildung neue Schwerpunkte. Aus Anlass des Bildungsgipfels in Dresden kündigte Präsident Peter Mumme an, dass der AMP neben der Berufsausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann im kommenden Monat mit einem Zertifikatsstudiengang Personaldienstleistung startet.

"Die Zeitarbeit ist mit den meisten zusätzlich geschaffenen sozialversicherungspflichtigen Stellen Jobmotor auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Immer mehr Unternehmen wenden sich bei der Suche nach Arbeitskräften an Personaldienstleister. Als Folge der gestiegenen Nachfrage nach qualifizierten Personaldienstleistern wächst gleichzeitig die Nachfrage nach qualifizierten Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb der Zeitarbeitsunternehmen", so Mumme.

Rund 1.000 seit August besetzte Ausbildungsplätze zum Personaldienstleistungskaufmann/frau beweisen das starke Interesse an einem Beruf in der wachsenden Branche. Aufgrund der großen Nachfrage nach weiter gehenden Qualifizierungsmöglichkeiten hat der AMP nun die Weichen für die erste Hochschulweiterbildung zum "Zertifizierten Personaldienstleister" gestellt. Am 28. November beginnt an der Fachhochschule Gießen-Friedberg unter Leitung von Prof. Dr. Ulrich Vossebein, Leiter des Hochschulweiterbildungszentrums (HZW), ein Pilotprojekt vorrangig für AMP-Mitgliedsunternehmen.   [weiter...]

Quelle: © AMP

28.10.2008 Neuer Angriff auf die Tariffähigkeit der Christlichen Gewerkschaften


CGZP sieht Angriff auf ihre Tariffähigkeit gelassen!

Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) muss sich erneut einer gerichtlichen Auseinandersetzung um ihre Tariffähigkeit stellen. Die Antragssteller, die Gewerkschaft verdi sowie die Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit uns Soziales haben einen entsprechenden Antrag beim Arbeitsgericht Berlin gestellt.

„Wir stehen diesem Beschlussverfahren relativ gelassen gegenüber. Für uns christliche Gewerkschafter ist es nichts Neues, dass unsere gewerkschaftliche Konkurrenz solche Verfahren initiiert, um den Gewerkschaftspluralismus in Deutschland zu bekämpfen und lästige Mitbewerber vom Hals zu bekommen,“ so der Vorsitzende der Tarifgemeinschaft CGZP Gunter Smits.   [weiter...]


Quelle: ©   CGB - Pressemitteilung

28.10.2008 Arbeitsschutz - Arbeitnehmer riskieren bei Verletzung von Sicherheitsvorschriften Kündigung

Der Arbeitgeber erlässt und setzt sie zum Schutze seiner Mitarbeiter und nicht zuletzt im eigenen Interesse um: Vorschriften über die Sicherheit am Arbeitsplatz.

Sobald der Arbeitgeber, sei es mittels Dienstanweisung oder Betriebsvereinbarung, Sicherheitsvorschriften erlässt, sind diese grundsätzlich für die Arbeitnehmer zwingendes Recht des Arbeitsverhältnisses. Elementare Sicherheitsvorschriften, welche die Arbeitnehmer vor erheblichen Gesundheitsvorschriften schützen sollen, sind daher von diesen unbedingt einzuhalten. Verstöße können zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen, bis hin zur gegebenenfalls fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnisses führen.   [weiter...]

Quelle: ©   Verlag Dashöfer / Rechtsanwalt Dr. Philipp Brügge LL.M. - MÜNCHOW Rechtsanwälte

30.10.2008 Krise bedroht 700.000 Jobs von Zeitarbeitern

Bundesweit 700.000 Zeitarbeiter fürchten in der Finanzkrise um ihre Jobs. «Die Zeitarbeiter sind leider die Ersten, die in der Krise nach Hause geschickt werden», sagte NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann unserer Zeitung. Ausdrücklich warnte er Firmen, in Zeitarbeit beschäftigte Facharbeiter mit Blick auf künftige Engpässe vorschnell zu kündigen. Auch DGB-Landeschef Guntram Schneider hält es für katastrophal, falls Firmen wie VW «sofort mit dem Hammer der Entlassung von Zeitarbeitern» auf die Absatzkrise reagieren.   [weiter...]

Quelle: ©   az-web.de / (dpa)

30.10.2008 Weniger Fehlzeiten bei Teilzeitbeschäftigten

Jeder Sechste arbeitet in Teilzeit - in den meisten Berufen mit weniger Fehlzeiten als bei Vollzeitbeschäftigten

Rund ein Drittel der pflichtversicherten Frauen und gut fünf Prozent der Männer arbeiten in Teilzeit. Teilzeitbeschäftigte fehlen mit durchschnittlich 12,2 Krankentagen im Jahr 2007 weniger als alle pflichtversicherten Beschäftigten mit 12,8 Tagen. Dies geht aus den Ergebnissen des Gesundheitsreportes 2008 des BKK Bundesverbandes hervor.

Teilzeitkräfte sind in den meisten Berufen weniger krank als Vollzeitbeschäftigte

Fahrer, Postverteiler, Lagerarbeiter, Bürohilfskräfte, Sozialarbeiter sowie Helfer in der Krankenpflege sind bei Teilzeittätigkeit weniger häufig krank als der Durchschnitt der entsprechenden Berufsgruppe. Es gibt allerdings auch einige Gegenbeispiele. Verkäufer, Kassierer und Datenverarbeitungsfachleute weisen in Teilzeitbeschäftigung mehr Arbeitsunfähigkeitstage auf, als Vollzeitangestellte.   [weiter...]

Quelle: ©   Verlag Dashöfer / BKK Bundesverband

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