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42. Kalenderwoche vom 13.10. - 19.10.2008

 

13.10.2008

Freud und Leid der Zeitarbeit


Ein wunderschönes Leben führen, flexibel sein, im Land herumzukommen - die positiven Seiten von Zeitarbeitern schildert Roberto Armellini von der IG Metall Augsburg bei der DGB-Veranstaltung in Lauingen in den schönsten Farben. Doch er schränkt schnell ein: „So war das früher einmal. Heute gibt es Zeitarbeiter, die schon zehnjähriges Jubiläum im selben Betrieb feiern.“

Und damit sei der Sinn der Zeitarbeit eigentlich verfehlt. Da gebe es in einer Firma zu viel Verschiedenheit: Auf der einen Seite die Leiharbeiter mit weniger Lohn, auf der anderen die Stammbesetzung.

Erste Erfolge bei Gleichbehandlung

Für Abhilfe dieser Unterschiede setzt sich der DGB ein. „Wir versuchen, betriebliche Regelungen zu erreichen“, meint Armellini. Bei Airbus in Hamburg sei das bereits gelungen. Bei Eurocopter in Donauwörth habe man einen ersten Schritt gemacht. Die Arbeitnehmer im Akkord würden mehr bekommen.   [weiter...]


Quelle: ©  Donau Zeitung / von (mia)

14.10.2008 Spiegel Interview mit Friedensnobelpreisträger Yunus: "Der Kapitalismus ist zum Spielcasino verkommen"

Weltweit taumeln die Finanzmärkte, Regierungen verstaatlichen Banken, helfen mit Geldspritzen - das alles ist nur eine Notlösung, sagt Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht er über mögliche Krisenrezepte.

SPIEGEL ONLINE: Herr Yunus, seit Jahren werben Sie für soziales Unternehmertum - und prangern reine Gewinnmaximierung als schädlich an. Jetzt wankt das Finanzsystem...

Yunus: Die jetzigen Ereignisse stimmen mich traurig. Da ist nichts, worüber ich mich freue. Der Kollaps bringt so viele Menschen in Not, die ganze Welt ist plötzlich so unsicher. Wir sollten uns jetzt darauf konzentrieren, dass so eine Finanzkrise nicht wieder passieren kann.

SPIEGEL ONLINE: Wie stellen Sie sich das vor?

Yunus: Es gibt große Lücken im jetzigen Finanzsystem, die es zu schließen gilt. Der Markt ist offensichtlich nicht in der Lage, diese Probleme selbst zu lösen, so dass man jetzt zu den Regierungen rennt und um Nothilfe bittet. Das ist überhaupt kein gutes Zeichen, denn das zeigt, dass das Vertrauen in den Markt erschüttert ist. Im Moment gibt es aber leider keine andere Optionen als staatliche Übernahmen und staatliche Unterstützung. Das ist derzeit das gängige Mittel der Krisenbekämpfung, angefangen in den USA mit dem 700-Milliarden-Dollar-Paket. In Deutschland hat auch die Regierung längst eingegriffen.   [weiter...]

Quelle: ©   Spiegel online / Das Interview führte Hasnain Kazim

15.10.2008 Leiharbeiter aus Osteuropa im Visier

Schweinfurt - Das Hauptzollamt Schweinfurt will in den nächsten Monaten in Ober- und Unterfranken verstärkt Firmen prüfen, die osteuropäische Leiharbeiter einsetzen. Auch nach dem EU-Beitritt der osteuropäischen Nachbarstaaten brauchen Arbeitskräfte aus diesen Ländern weiterhin eine Arbeitsgenehmigung, wenn sie in Deutschland arbeiten. 

Zurzeit versuchen Vermittler Arbeiter auf Basis von Schein-Werkverträgen in Deutschland zu vermitteln. Tatsächlich handelt es sich jedoch um den Verleih von Arbeitern. Dies widerspricht den gesetzlichen Regelungen und kann bestraft werden. Auskunft erteilt auch die Finanzkontrolle in Bamberg (0951/917250)9 und Schweinfurt (09721/675930).   [weiter...]


Quelle: ©   Coburger Tageblatt

15.10.2008 Die Zeitarbeitsbranche wächst langsamer und rechnet 2009 mit Stagnation

«Der Abschwung ist angekommen«

NÜRNBERG - Die Zeitarbeitsbranche hat die Rolle eines Seismografen für die Konjunktur: Geht es aufwärts, merkt sie es als erstes. Aber eben auch, wenn die Kurve kippt. Sind die Effekte schon spürbar? Wir hörten uns um.

«Der Abschwung ist angekommen«, sagt Ingrid Hofmann geradeheraus. Ihr Unternehmen I.K. Hofmann Personalleasing gehört mit 12000 Mitarbeitern in der Gruppe zu den Großen der Branche in Deutschland. Sie beobachte schon seit Jahresbeginn - und verstärkt ab Mai - die sich abschwächende Konjunktur vor allem in der Automobilindustrie: Absatzschwierigkeiten und Wechselkursprobleme machen vor allem jene kleineren Zeitarbeitfirmen zu schaffen, die die Autohersteller und ihre Zulieferer als Hauptkunden haben.   
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Quelle: ©   Nürnberger Nachrichten / von Angela Giese

18.10.2008 Risikomanagement für Mittelständler: Nachfrage nach Interim Managern steigt bei Personalberatern

Jetzt dringend krisenfest machen – Nachfrage nach Interim Managern steigt bei Personalberatern wie TreuenFels GmbH

(PresseEcho.de) „Der Mittelstand ist dringend gefordert, wirksame Risikomanagementsysteme im Unternehmen einzuführen, sonst läuft er Gefahr, Opfer der aktuellen Finanzmarktkrise zu werden“ warnt Dr. Jörg Kariger, der als Interim Manager für TreuenFels Finance & Controlling Careers im Einsatz ist. Gerade in den letzten Monaten ist die Nachfrage nach Interim Managern bei der auf das Finanz- und Rechnungswesen spezialisierten Personalberatung TreuenFels deutlich gestiegen: „Insbesondere Risikomanager werden jetzt verstärkt nicht nur von Großkonzernen, sondern auch vom Mittelstand nachgefragt“, berichtet Bernhard von Treuenfels, Inhaber und Geschäftsführer der gleichnamigen Personalberatung.

„Nicht zuletzt durch die Finanzmarktkrise ausgelöst, führen jetzt immer mehr Unternehmen aus dem Mittelstand geeignete Risikomanagementsysteme ein, um Krisensituationen besser bewältigen zu können“, sagt Bernhard von Treuenfels. „Viele unserer Auftraggeber greifen dabei zunächst auf einen Interim Manager zurück, um danach einen Festangestellten im Controlling mit dem Verantwortungsbereich zu betrauen,“ so von Treuenfels weiter. „Dieses Vorgehen ist besonders effizient, denn der Externe bringt viel Erfahrung aus anderen Unternehmen mit, kennt die Benchmarks und Best Practice Beispiele, von denen unsere Auftraggeber gut und gern profitieren. Außerdem sind die Kosten kalkulierbarer als in der Festanstellung.“    [weiter...]


Quelle: ©  presseecho.de / TreuenFels GmbH von Claudia M. Gerwin (pr-office.de)

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