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40. Kalenderwoche vom 30.09. - 05.10.2008

 

01.10.2008

Nachfolge im deutschen Mittelstand“ - Familienmitglieder bevorzugt – aber Verkauf nicht ausgeschlossen


Bei Nachfolgeregelung beweisen mittelständische Unternehmer Verantwortungsbewusstsein: Arbeitsplatzsicherung ist wichtiger als Wertmaximierung

Die Nachfolgeregelung ist für nahezu alle deutschen Privatunternehmen (95 %; 2005: 96 %) ein wichtiges Thema. Neun von zehn Unternehmer (87 %; 2005: 82%) geben an, dass die Frage nach der Nachfolge für sie relevant ist, vier von zehn Unternehmer (43 %; 2005: 50 %) müssen sie bereits in den nächsten fünf Jahren beantworten. Dabei ist die Nachfolge innerhalb der Familie bei deutlich mehr als der Hälfte aller Befragten (58 %; 2005: 57 %) wahrscheinlich, bei einem Drittel (32 %; 2005: 33 %) aber nicht. 

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von IMAP M&A Consultants AG unter 83 mittelständischen Unternehmen, die das Mannheimer Beratungshaus in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2005 durchgeführt hat. Der Rücklauf aller ausgegebenen Fragebögen spiegelt nach Umsatzgrößen in etwa die Struktur des deutschen Mittelstandes wider: Geantwortet haben überwiegend Inhaber von Unternehmen mit einem Umsatz bis zu 50 Millionen Euro jährlich (74 %), so dass sich valide Tendenzen aufzeigen lassen, insbesondere durch den Vergleich mit der Vorläuferstudie von 2005.   [weiter...]


Quelle: ©   Verlag Dashöfer / IMAP M&A Consultants AG

02.10.2008 Arbeitgeber nicht empfehlenswert

StepStone-Umfrage: 63 Prozent der Mitarbeiter empfehlen ihren Arbeitgeber privat nicht weiter

Ihr Arbeitgeber ist den meisten Arbeitnehmern in Deutschland keine Empfehlung wert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Online-Stellenportals StepStone, an der in Deutschland 5.157 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. Demnach sagen 38 Prozent der Befragten, dass sie mit vielen Abläufen in ihrem Unternehmen nicht einverstanden sind und es daher auch nicht empfehlen. Weitere 25 Prozent arbeiten zwar gerne für ihren Arbeitgeber, verzichten aber trotzdem auf eine Weiterempfehlung im Bekanntenkreis. Nur 37 Prozent sind so sehr von ihrem derzeitigen Arbeitgeber überzeugt, dass sie auch im privaten Bekanntenkreis für ihn werben.   [weiter...]

Quelle: ©    Verlag Dashöfer / StepStone Deutschland AG

02.10.2008 Personalplaner - Manager für den Erfolg

Millionen werden in Deutschland durch ineffiziente Personalplanung verschwendet. Dagegen kann eine transparente Organisation nicht nur Geld sparen, sondern auch Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden.

Produktivität und Effizienz sind im globalen Markt zu den wichtigsten Faktoren für den Erfolg und die Wirtschaftlichkeit von Unternehmen geworden. Japanische Unternehmen, wie der Automobilhersteller Toyota haben europäischen und amerikanischen Firmen eindrucksvoll bewiesen, dass Effizienz steigernde Konzepte wie Lean Production und Kaizen, wenn sie konsequent angewendet werden, zu beachtlichem Erfolg führen können. Neben einer Straffung und Optimierung von internen Prozessen, dem Outsourcing und der Besinnung auf Kernkompetenzen gibt es eine Ressource, deren Bedeutung bis heute oft unterschätzt wird: die Ressource "Personal".

Ressource Personal

Bisher, das geht aus einer internationalen Studie des proudfood consulting Unternehmens hervor, werden bis zu 39 Prozent der Arbeitszeit unproduktiv verbracht, und das obwohl Personal die teuerste Ressource für die meisten Unternehmen darstellt. Die Ursache liegt vor allem in unzureichender Planung und einer mangelnden Kontrolle der Arbeitszeitplanung. Dieses Ergebnis steht in direktem Gegensatz zu der Realität eines immer dynamischer und damit enger werdenden Marktes, der von Unternehmen in allen Bereichen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit fordert. Studien belegen auch, dass eine Arbeitswoche mit 60 Stunden und mehr nicht zwangsläufig zu mehr Produktivität und Effizienz führt, sondern oft nur zu einer hohen Anwesenheitsrate und einer niedrigen Frustrationsgrenze.   [weiter...]

Quelle: ©    Verlag Dashöfer / Sylvia M. Gerber (ICCOM International) / Agnes Kulesch (Benmark GmbH)

04.10.2008 Leihfirmen gehen die Fachkräfte aus

In Oberschwaben konkurrieren Zeitarbeitsfirmen um die wenigen Jobsuchenden in der Boom-Region. Immer mehr Leiharbeiter werden fest angestellt.

Nein, danke, zu alt – das hat zwar nie jemand gesagt, aber es muss der Grund für unzählige Absagen gewesen sein, die immer wieder in Andreas Kämpfes Briefkasten landeten. Anders kann sich der 48-Jährige nicht erklären, warum Stellenanzeigen, die auf ihn zugeschnitten schienen, eine Woche nach seiner Bewerbung wieder in der Zeitung standen. Dann hat ihm der Gang zu der Zeitarbeitsfirma Manpower in Biberach einen Job bei der Firmengruppe Liebherr eingebracht – nicht in seinem gelernten Beruf als Kaufmann, sondern als Gabelstaplerfahrer.

„Ich kann abends die Füße hochlegen und sagen, ich habe etwas geleistet“, sagt Kämpfe, der zuvor jahrelang zwischen Aushilfsjob und Arbeitsamt hin und her tingelte. Zehn Monate war er über Manpower bei Liebherr beschäftigt, bis ihn der Konzern übernahm. Jetzt hat er im Ersatzteillager angefangen, eine intern ausgeschriebene Stelle, auf die Kämpfe sich als fester Mitarbeiter bewerben konnte.   [weiter...]


Quelle: ©   Focus.online

04.10.2008 Zeitarbeit - Jeder Fünfte bleibt

In einer aktuellen Studie hat die Motivforscherin Sophie Karmasin die Zeitarbeit näher unter die Lupe genommen: Im Durchschnitt dauert ein Leiharbeitsverhältnis hierzulande 16 Monate. Jeder Fünfte wird von seinem Dienstgeber übernommen.

Die meisten Zeitarbeiter seien im Gewerbe und Handwerk, gefolgt von Industrie und Handel tätig. Schätzungen zufolge gibt es in Österreich zwischen 80.000 und 85.000 Zeitarbeiter. Für die meisten stellt Leiharbeit die Überbrückung der Arbeitslosigkeit dar.   [weiter...]


Quelle: ©   Wiener Zeitung /

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