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36. Kalenderwoche vom 01.09. - 07.09.2008

 

01.09.2008

BMAS - neue Broschüre - "Arbeitsrecht"


Die Broschüre ist unterteilt in fünf Kapitel.
Im ersten Kapitel wird die Arbeitsvermittlung, die Stellenausschreibung, die Beteiligung des Betriebsrates, usw. behandelt.

Im zweiten Kapitel steht der Abschluss des Arbeitsvertrages im Vordergrund, hier geht es um Formvorschriften, die Freiheit bei der Arbeitsvertragsgestaltung und die Probearbeit. 

Im dritten Kapitel sind die Pflichten des Arbeitnehmers aufgelistet, die Arbeitspflicht, die zeitweilige Befreiung hiervon und die Nebenpflichten. 

Im vierten Kapitel finden sich die Pflichten des Arbeitsgeber, z.B. die Entgeltzahlung, der Gleichbehandlungsgrundsatz und die Betriebsänderung. 

Im letzten Kapitel geht es um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, also die Kündigung, der Kündigungsschutz, Rechte und Pflichten hieraus.

Hier geht es zum Download der Broschüre (pdf - 1,3 MB) >>>>>
Sie können allerdings die Broschüre auch beim BMAS kostenlos bestellen >>>>>


Quelle: ©   Bundesministerium für Arbeit und Soziales

01.09.2008 BZA und iGZ Entgelttarifverträge gekündigt


Die DGB-Tarifgemeinschaft hat die Entgelttarifverträge mit iGZ und BZA zum Jahresende gekündigt. Zuvor hatte der IG Metall-Vorstand diese Kündigung beschlossen.

Jetzt haben die beiden Tarifkommissionen gemeinsam getagt. Sie wollen neben den Entgelten weitere Tarifregelungen verbessern.

Hier das aktuelle Flugblatt zur Tarifrunde (pdf) >>>>>


Quelle: ©   ZOOM

02.09.2008 Adecco will holländischen Fachkräftevermittler DNC übernehmen

Zürich (AWP) - Die Adecco SA will den kleinen holländischen Fachräftevermittler DNC De Nederlanden Compagnie N.V. in freundlicher Absicht übernehmen. 

Der Schweizer Personaldienstleister lanciert dazu ein öffentliches Angebot und offeriert 12,25 EUR pro DNC-Aktie, entsprechend einer Prämie von 52% gegenüber dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag, wie er am Montag mitteilte. Der Gesamtswert der Transaktion, die aus den vorhanden Barmitteln bezahlt werden soll, beträgt basierend auf dem gebotenen Preis rund 56 Mio EUR. Zusammen mit DNC wird Adecco die Nummer Drei in Holland.   [weiter...]


Quelle: ©   swissinfo.ch / von uh/cf

02.09.2008 Dieter Scheiff - König der Leiharbeiter

Dieter Scheiff, Chef des weltgrößten Zeitarbeitsunternehmens Adecco, ist die Unauffälligkeit in Person. Der 56-Jährige trumpft lieber als gewiefter Stratege auf. Neuster Coup: Er will den britischen Rivalen Michael Page übernehmen und ist ganz aktuell auch an dem holländischen Fachkräftevermittler DNC stark interessiert.

Dieter Scheiff hat eine Schwäche - für Schokolade. Die rührt noch aus seiner Zeit als Praktikant beim Pralinenhersteller Lindt & Sprüngli her, damals Anfang der 70er-Jahre, als er sein Betriebswirtschaftsstudium noch nicht aufgenommen hatte. Die Leidenschaft fürs Süße sieht man ihm nicht an. Der heute 56-Jährige - mittelgroß, gräuliche Haare, Seitenscheitel - ist vom Erscheinungsbild ein unauffälliger Typ. Ebenso unscheinbar liegt sein Büro versteckt in einem Zürcher Industrievorort.   [weiter...]


Quelle: ©   FTD / von Kathrin Werner

03.09.2008 Vorsteuerabzug für gemischt genutzte Firmenwagen wird halbiert

Unternehmer, die ein Kraftfahrzeug sowohl für unternehmerische als auch für private Zwecke nutzen, müssen sich mit dem Jahreswechsel auf eine neue Regelung einstellen: Künftig dürfen nur noch 50 % der ausgewiesenen Umsatzsteuer als Vorsteuer abgezogen werden.

Das gilt für die Anschaffungs- und Herstellungskosten genauso, wie für Miete, Leasing und die Betriebskosten. Im Gegenzug entfällt die bisher notwendige Besteuerung der unternehmensfremden Verwendung als unentgeltliche Wertabgabe. „Diese Regelung stellt die Unternehmer meistens schlechter als die bisherige, so dass alle, die in naher Zukunft einen Fahrzeugwechsel planen, dies noch ins Jahr 2008 legen sollten“, rät Steuerberaterin Barbara Saß von der FPS Lahann + Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH in Hamburg.   [weiter...]

Quelle: ©   Verlag Dashöfer /   von Steuerberaterin Barbara Saß

03.09.2008 Mobbing - Schmerzensgeldklage nach Arbeitsvertragsende

Geld gibt’s nur bei eigener weißer Weste

Ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Bremen setzt sich mit den Voraussetzungen eines Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruches wegen Mobbings aus einem bereits beendeten Arbeitsverhältnis auseinander.

Erstmals wurde durch obergerichtliche Rechtsprechung vorgegeben, dass immer dann, wenn ein Gemobbter seinen Schmerzensgeldanspruch damit begründet, er habe infolge des Mobbings seinen Arbeitsplatz verloren, der Verlust seines Arbeitsplatzes auch einzig und allein auf dem behaupteten Mobbing seiner Kollegen beruhen muss und nicht auch auf seinem eigenem Verhalten basieren darf.

Der Begriff wegweisend wird bei der Besprechung von Urteilen geradezu inflationär verwendet. Beim zu besprechenden Urteil ist diese Bewertung allerdings angebracht.

Worum ging es?

Das Landesarbeitsgericht (LAG) hatte sich mit der Rechtsfrage zu befassen, wann der Arbeitgeber einem durch seine Vorgesetzten gemobbten Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Schmerzensgeld schuldet.   [weiter...]


Quelle: ©   Verlag Dashöfer / Rechtsanwaltskanzlei Dr. jur. Frank Sievert

03.09.2008 IG Metall und die Polemik gegen die Zeitarbeit

Zeitarbeit bietet sichere Beschäftigungsverhältnisse

"Mit völlig aus der Luft gegriffenen Zahlen und 'Fakten' polemisiert die IG Metall mit ihrer derzeitigen Kampagne gegen die Zeitarbeit. Behauptungen, wonach 900.000 Mitarbeiter in der Zeitarbeit in unsicheren Beschäftigungsverhältnissen stünden, entbehren jeder Grundlage", so der Hauptgeschäftsführer des BZA, Ludger Hinsen. 

"Mehr noch: Die IG Metall verwickelt sich in Widersprüche, wenn sie sich einerseits gegen die angeblich so schlechten Arbeitsbedingungen wendet, dabei aber völlig ignoriert, dass die Arbeitsbedingungen der großen Mehrzahl der Beschäftigten in der Zeitarbeit von Tarifverträgen geprägt sind, die auch die Unterschrift der DGB-Gewerkschaften tragen."   [weiter...]


Quelle: ©   BZA / von Ludger Hinsen

04.09.2008 Sozialdemokratie und Zeitarbeit sind kein Gegensatz mehr

Die Zeiten, in denen Sozialdemokraten Zeitarbeit noch als arbeitsmarktschädigend verteufelten, scheinen nun endgültig vorbei. Diesen Eindruck erweckte zumindest gestern Lothar Binding, als er beim international führenden Zeitarbeitsunternehmen Randstad sein "Praktikum für Bundestagsabgeordnete" absolvierte. 

Den gesamten Vormittag verbrachte der Heidelberger Bundestagsabgeordnete in der Niederlassung auf der Kurfürstenanlage in Mannheim. Dabei ließ er sich die Arbeitsabläufe im Unternehmen zeigen und sprach vor allem mit den Ranstad-Mitarbeitern Claudia Nies und Rudi Schau über die Perspektiven der Zeitarbeit und die aktuelle Arbeitssituation in der Region.

"Zeitarbeit ist eine sehr positive Übergangsmöglichkeit, Arbeitssuchende in eine klassische Beschäftigungsart zurückzuführen", bilanzierte Binding seinen Einblick in die Arbeit von Randstad.   [weiter...]

Quelle: ©   Rhein Neckar Zeitung - rnz-online  / bas

06.09.2008 "Plünderung" der BA Arbeitgeber reichen Klage ein

Die Arbeitgeber wollen eine stärkere Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gerichtlich erzwingen. Mehrere Unternehmen hätten Klagen gegen die aus ihrer Sicht falsche Verwendung von Milliarden-Beiträgen aus der Arbeitslosenversicherung eingereicht, bestätigte der Arbeitgeberverband BDA. So soll die Finanzierung der Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose durch Sozialbeiträge gekippt werden.
 
Konkret geht es um den sogenannten Eingliederungsbeitrag, den die Bundesagentur für Arbeit (BA) seit Jahresbeginn an den Bund abführen muss.  
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Quelle: ©   n-tv

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