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30. Kalenderwoche vom 21.07. - 27.07..2008 |
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22.07.2008 |
Mittelständische Zeitarbeitsunternehmen begrüßen Absage der Kanzlerin an Mindestlohn |
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Zu der klaren Absage von Bundeskanzlerin Angela Merkel an einen Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche erklärte der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Mittelständischer Personaldienstleister (AMP), Thomas Hetz, am 22. Juli 2008 in Berlin: "Die kleinen und mittelständischen Zeitarbeitunternehmer und -unternehmerinnen begrüßen es, dass die Bundeskanzlerin in dieser Deutlichkeit der Einführung von Mindestlöhnen für unsere Branche eine Absage erteilt hat. Frau Merkel hat es auf den Punkt gebracht: In der Zeitarbeit arbeiten mehr als 95% der Unternehmen mit Tarifverträgen, da braucht es nun wirklich keinen Mindestlohn über das Arbeitnehmer-Entsendegesetz." [weiter...] |
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Quelle: © AMP / Pressemeldung |
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| 23.07.2008 | Auch Kauder gegen Mindestlohn für Zeitarbeit | ||
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Der Widerstand in der Union gegen einen Mindestlohn für Zeitarbeit wächst. Nach Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnte auch Unionsfraktionschef Volker Kauder (beide CDU) die Aufnahme der Branche ins Entsendegesetz ab, wie die "Bild"-Zeitung am Dienstag berichtete. In
der Zeit- und Leiharbeitsbranche gebe es gute Tarifverträge, sagte
Kauder. Der Arbeitnehmerflügel in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
appellierte dagegen an die Unionsabgeordneten, dem
Mindestlohn-Kompromiss mit der SPD zuzustimmen. "Wir sind keine
politischen Zechpreller", sagte der CDU-Abgeordnete Gerald Weiß.
Die große Koalition hatte vereinbart, einen Mindestlohn für weitere
acht Branchen zu prüfen, darunter die Zeit- und Leiharbeit. |
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Quelle: © 1und1 / AFP |
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| 23.07.2008 | Zeitarbeit in Schleswig-Holstein - aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen | ||
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Um für das Land Schleswig-Holstein einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche einer regionalen Analyse unterzogen. In einem Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet sowie mit anderen Bundesländern werden spezifische Besonderheiten Schleswig-Holsteins herausgearbeitet. Kurzbeschreibung der etwa 50seitigen
Studie:
"Die
Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre
Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des
enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer
Perspektive somit auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von
erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten
innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz
von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die
Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind.
Um für das Land Schleswig-Holstein einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der vorliegenden Studie einer regionalen Analyse unterzogen, wobei in einem Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet sowie mit anderen Bundesländern spezifische Besonderheiten Schleswig-Holsteins herausgearbeitet werden. In diesem Sinne kann die Untersuchung einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." [weiter zur pdf-Datei (748KB)...] |
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Quelle: © IAB-regional Nord / (Tanja Buch, Niels Janzen, Annekatrin Niebuhr) |
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| 24.07.2008 | GEZ darf für PCs im Home-Office nicht extra kassieren | ||
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Neues Urteil des Verwaltungsgerichts Braunschweig: Ein gewerblich genutzter Heim-PC unterliegt nicht der Rundfunkgebührenpflicht. Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Braunschweig vom vergangenen Dienstag hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) seine Informationen zur Rundfunkgebühr für beruflich genutzte PCs aktualisiert. Das Urteil (Az. 4 A 149/07) schafft für viele Kleingewerbetreibende und Mitarbeiter im Home-Office Klarheit: Die Gebühreneinzugszentrale für Rundfunkgebühren (GEZ) hat nach Auffassung des Braunschweiger Verwaltungsgerichts keinen Anspruch auf Gebühren für beruflich genutzte PCs, wenn für dieselbe Wohnung beziehungsweise dasselbe Haus bereits GEZ-Gebühren bezahlt werden. Der beruflich genutzte PC hat dann als Zweitgerät zu gelten. [weiter...] Die aktualisierte Fassung des Merkblattes des DIHK steht hier für Sie zum Download bereit |
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Quelle: © Verlag Dashöfer / DIHK Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V. |
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| 25.07.2008 | Arbeitsmarkt Jena ist äußerst robust | ||
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Deutschlandweit wird Alarm geschlagen: Zum ersten Mal seit langem bauen die Unternehmen im Land wieder mehr Arbeitsplätze ab als sie neue schaffen. TLZ fragte den Chef der Jenaer Arbeitsagentur, Dr. Ulrich Gawellek, ob dieser Trend auch in Jena erkennbar ist. Erstmals
seit Jahren soll die Industrie in Deutschland wieder mehr Leute
entlassen als einstellen. Wie sieht das in Jena aus? ....
Wird es schon bald noch mehr Zeitarbeiter geben? Die Auftragsbücher der
großen Jenaer Unternehmen sind ja momentan noch gut gefüllt. Zeitarbeit
ist ein wachsender Markt und bereits für viele Arbeitsuchende ein
Sprungbrett zum Arbeitsplatz geworden. Unternehmen aus unterschiedlichen
Wirtschaftszweigen leihen Arbeitnehmer befristet über eine
Zeitarbeitsfirma aus, um flexibel auf die Anforderungen des Marktes
reagieren zu können. Besonders durch die Einstiegsfunktion in
dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse und die Vereinbarung von
Tarifverträgen hat Zeitarbeit an Akzeptanz gewonnen. Arbeitslose,
Berufseinsteiger und -rückkehrer finden so einen Zugang zum
Arbeitsmarkt und häufig durch den so genannten "Klebeeffekt"
einen Dauerarbeitsplatz beim Entleiher. Zeitarbeit ist besser als
Arbeitslosigkeit. [weiter...] |
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Quelle: © TLZ.de / von Lioba Knipping |
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| 25.07.2008 | Gericht stärkt Position von Zeitarbeitern | ||
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Das Landesarbeitsgericht Hamburg hat gestern entschieden, dass einem früheren Zeitarbeiter bei Airbus nachträglich mehr Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt werden muss. Das Urteil (Az.: 7 Sa 45/07) ist nicht zur Revision zugelassen. Es könnte grundlegende Bedeutung für die Debatte zur ungleichen Behandlung von Festangestellten und Zeitarbeitern bekommen. Der Ingenieur, der geklagt hatte, ist bei einer Münchner Zeitarbeitsfirma angestellt. Von Februar 2004 bis Ende 2006 hatte ihn das Unternehmen bei Airbus in Finkenwerder arbeiten lassen. Für einen Teil dieser Zeit forderte er eine Nachzahlung. [weiter...] |
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Quelle: © Hamburger Abendblatt / o.p. |
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