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29. Kalenderwoche vom 14.07. - 20.07..2008 |
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14.07.2008 |
BA-Chef Weise findet Jobcenter katastrophal |
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Schweres Geschütz vom Chef der Bundesagentur für Arbeit: Frank-Jürgen Weise hat die Zusammenarbeit zwischen seiner Behörde und den Kommunen in den Jobcentern als Katastrophe bezeichnet. Deswegen fordert er, dass die Bundesagentur künftig alleine zuständig ist. [weiter...] |
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Quelle: © Die Welt - online / von AP/LW |
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| 14.07.2008 | Österreich: Adecco schlägt bei Zeitarbeits-Firma ZAT zu | ||
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Tauziehen um den Verkauf der steirischen Zeitarbeits-Firma ZAT dürfte entschieden sein: Personalleasing-Konzern Adecco zahlt 5,3 Millionen. Der Verkaufs-Poker um die Zeitarbeitsfirma ZAT ("Zentrum der Arbeit und Technik") ist gelaufen. Nach Exklusivinformationen der Kleinen Zeitung geht das Unternehmen, das sich indirekt im Mehrheitseigentum der Gewerkschaft und der steirischen Arbeiterkammer befindet, an den Österreich-Ableger des Adecco-Konzerns. [weiter...] |
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Quelle: © Kleine Zeitung / von Ernst Sittinger |
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| 15.07.2008 | Warnung vor gefälschten Mails - angeblicher Absender: die Bundesagentur | ||
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Heute kursierten SPAM-Mails im Internet, die suggerieren sollen, die Bundesagentur für Arbeit (BA) würde Geldgeschenke verteilen. Der Absender lautet sonderafa@arbeitsamt.de und fordert auf, folgende Internet-Seiten zu besuchen http://www.geschenk-abholen.com bzw. http://www.eurogeschenk-holen.com. Dazu
erklärt die BA: Der Besuch der angegebenen Internet-Adressen kann auf PC’s zu Schäden führen. |
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Quelle: © BA / Pressemeldung |
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| 16.07.2008 | Die 44.-- Euro - Sachbezugsfreigrenze - Wissenswertes für die Praxis | ||
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Von einer Gehaltserhöhung bleibt einem Arbeitnehmer nur dann ein nennenswerter Betrag übrig, wenn keine Steuern und Sozialversicherungsbeiträge anfallen. Konsequenterweise nutzen immer mehr Arbeitgeber die Möglichkeiten der 44.-- Euro - Sachbezugsfreigrenze. Die gesetzgeberische Grundregel ist wie üblich simpel: Sachbezüge bleiben pro Arbeitnehmer pro Monat bis zu Euro-44 Lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Der Teufel steckt jedoch auch hier im Detail. Beachten sollten Sie die folgenden Punkte:
Geben Sie also auf keinen Fall einen "Gutschein für Super - Benzin im Wert von 44 Euro", sondern einen "Gutschein über (z.B.) 27 Liter Super - Benzin". |
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Quelle: © Verlag Dashöfer / Pressemeldung - ergänzt durch inprogress - Service für Zeitarbeit |
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| 17.07.2008 | Schutz der Tarifautonomie bleibt Richtschnur der weiteren Beratungen | ||
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Kabinettsbeschluss über die Entwürfe des Arbeitnehmerentsende- und Mindestarbeitsbedingungengesetzes Kernaussage: Die
von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos bereits durchgesetzten
Korrekturen an den beiden Gesetzentwürfen sind ein wichtiger Schritt in
die richtige Richtung. |
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Quelle: © CDU/CSU / Dr. Michael Fuchs |
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| 17.07.2008 |
Mindestlohn: Eine Einigung, zwei Deutungen |
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Bis zu 3,6 Millionen Arbeitnehmer können künftig durch staatlich gesicherte Mindestlöhne geschützt werden. Dies kündigte Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) nach der Verständigung innerhalb der Bundesregierung auf zwei Gesetzesreformen an. Nach über einjährigem Gezerre hatte sich das schwarz-rote Kabinett darauf verständigt, damit den Weg zu mehr Mindestlöhnen in Deutschland zu ebnen. Scholz sprach von einem "Durchbruch". Derzeit verhelfe das Entsendegesetz 1,8 Millionen Menschen zu Mindestlöhnen. Ihre Zahl könnte sich durch die Reform verdoppeln, sagte Scholz.... ....Strittig war insbesondere der Umgang mit konkurrierenden Tarifverträgen. In der Zeitarbeit etwa hat nicht nur der DGB einen Mindestlohn mit den Arbeitgebern vereinbart, sondern auch eine christliche Gewerkschaft mit einem niedrigeren Betrag. Nach Glos' Angaben wurde die Rolle dieser kleinen Gewerkschaften nicht beschnitten. Scholz dagegen strebt an, den DGB-Vertrag für alle Zeitarbeitsfirmen vorzuschreiben, was den anderen Tarifvertrag aushebeln würde. Die Union lehnt diesen Vorstoß strikt ab. [weiter...] |
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Quelle: © Frankfurter Rundschau online / VON MARKUS SIEVERS |
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| 17.07.2008 | Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Kabinettsbeschluss beschädigt Tarifautonomie | ||
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Zu den heutigen Beschlüssen des Bundeskabinetts zum Entsendegesetz und Mindestarbeitsbedingungengesetz erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Die beiden Gesetzentwürfe stellen eine Ermächtigung zu staatlicher Lohnfestsetzung dar und gewährleisten keinen Tarifvorrang. Damit wird die Tarifautonomie erheblich beschädigt. Die Regelungen im Entsendegesetz zu konkurrierenden Tarifverträgen sind schwammig und unbestimmt. Dies ist nach Einschätzung renommierter Rechtswissenschaftler verfassungswidrig. Das neue Entsendegesetz enthält überhaupt keinen Tarifvorrang, sondern ermöglicht die uneingeschränkte Verdrängung abweichender Tarifverträge durch staatliche Rechtsverordnung. [weiter...] |
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Quelle: © BDA / Pressemitteilung |
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| 17.07.2008 | AMP: Tarifautonomie nicht mit Füßen treten | ||
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Zu den Plänen von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, beim Mindestlohn Druck zu machen und das Thema morgen auf die Tagesordnung der Kabinettsitzung zu bringen, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Mittelständischer Personaldienstleister (AMP), Thomas Hetz: "Die Tarifautonomie steht auf dem Spiel. Arbeitsminister Scholz muss bei seinem Versuch, heute im Hauruck-Verfahren seine Mindestlohn-Gesetzespläne durchzupeitschen, gebremst werden. Anderenfalls wird der Gesetzgeber künftig zum tarifpolitischen Schiedsrichter. Es darf nicht sein, dass zugunsten einer von Minister Scholz angestrebten Monopolstellung des DGB kleinere Tarifsysteme ausgehebelt werden. Gesetzlich erlaubte Eingriffe in die Lohnfindung nehmen nicht nur die Beschädigung der Tarifautonomie in Kauf, sondern schwächen auch die Gewerkschaften. Warum sollten sich Arbeitnehmer weiterhin in Gewerkschaften engagieren, wenn der Staat durch gesetzliche Mindestlöhne das wichtigste Instrument der Tarifpolitik bestimmt. Kontakt: |
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Quelle: © AMP / Pressemeldung |
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