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28. Kalenderwoche vom 07.07. - 13.07..2008

 

07.07.2008

Zeitarbeit in der Ernährungsindustrie - Eine zwingende Notwendigkeit

1. Besonderheiten der Ernährungsindustrie

Die Ernährungsindustrie ist eine Branche mit einem besonders hohen Flexibilisierungsbedarf
hinsichtlich der betrieblichen Arbeitszeit.
In vielen Teilbranchen gibt es eine starke Saisonabhängigkeit. So gibt es traditionelle Verzehrsaisons
(z. B. das Weihnachtsgeschäft in der Süßwarenindustrie oder Sekt zu Sylvester),
aber auch wetterbedingte Saisonzeiten (Mineralbrunnen und Erfrischungsgetränke im
Sommer, ernteabhängige Bereiche wie Wein oder Obst- und Gemüseverarbeitung), die es
notwendig machen, zu bestimmten Zeiten des Jahres kurzfristig das verfügbare Arbeitszeitvolumen
deutlich anzuheben.

2. Die Instrumente der Ernährungsindustrie

Drei Instrumente werden von der Ernährungsindustrie genutzt um diese Herausforderung zu
meistern: Befristung von Arbeitsverhältnissen, Flexibilisierung der Arbeitszeit und eben 
Zeitarbeit.  [weiter...]

Quelle: ©   ANG / Pressemeldung

07.07.2008 Wachgewerbe vereinbart Mindestlohn

Sechs bis 8,32 Euro pro Stunde

Der Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) und die christliche Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD) haben sich auf einen Tarifvertrag über Mindestlöhne für einfache Sicherheitsdienstleistungen geeinigt. Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) soll diese Lohnuntergrenzen nun für allgemeinverbindlich in der Branche erklären.

Verbandspräsident Wolfgang Waschulewski sagte der F.A.Z., die neuen Stundengrundlöhne lägen zwischen 6 und 8,32 Euro. Damit stiegen sie im Osten Deutschlands um bis zu 35 Prozent, im Westen um bis zu zwölf Prozent. Hinzu kämen je nach Land unterschiedliche Nachtzuschläge. Der Mindestlohn richte sich nach dem Ort, an dem die Arbeit geleistet wird. Der Mindestlohn-Tarifvertrag soll von 1. Mai 2009 an für ein Jahr gelten.   [weiter...]


Quelle: ©   F.A.Z. / Frankfurter Allgemeine Zeitung

07.07.2008 "Von der Zeitarbeit profitieren alle"

Die bayerische Metall- und Elektroindustrie hält Zeitarbeit für ihre Wettbewerbsfähigkeit für unverzichtbar. Der Hauptgeschäftsführer des bayerischen Unternehmensverbands Metall und Elektro (BayME), Bertram Brossardt, reagierte mit Unverständnis auf Überlegungen, die Zeitarbeit wieder zu begrenzen. «Von der Zeitarbeit profitieren alle», sagte Brossardt der Nachrichtenagentur ddp.

Einer Umfrage der Metallarbeitgeberverbände BayME und des Verbands der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (VBM) unter ihren Mitgliedsunternehmen zufolge sind in zwei Drittel der Metall- und Elektrobetriebe im Freistaat Zeitarbeitnehmer im Einsatz. Hauptgrund der Unternehmen für den Einsatz von Zeitarbeitern liegt laut Umfrage in der hohen Flexibilität, die diese Beschäftigungsform biete: 91,3 Prozent der befragten Firmen gaben dies als Motiv an.   [weiter...]


Quelle: ©   Markenpost.de

09.07.2008 Zukunftsweisender Tarifabschluss AMP/CGZP

Pressemeldung der Christlichen Gewerkschaft:

Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und PSA (CGZP) und der Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister haben nach langen und schwierigen Tarifverhandlungen einen innovativen Abschluss erreicht.
Der Tarifabschluss setzt in der Zeitarbeit neue Maßstäbe und verhilft den Arbeitnehmern in mittelständischen Zeitarbeitsunternehmen zu deutlich spürbaren Einkommenssteigerungen.

Der Tarifabschluss zeichnet sich durch folgende wegweisende Eckpunkte aus: Die Entgelte für die westlichen Bundesländer werden im Rahmen einer 24-monatigen Laufzeit tabellenwirksam linear ab 01. Juli 2008 um 3 Prozent und ab 01. Juli 2009 um weitere 2 Prozent erhöht.

Es ist als besonders positiv zu bewerten, dass es der CGZP gelungen ist, die Schere zwischen den Entgelten der westlichen und östlichen Bundesländer zu schließen. Die CGZP hat durchgesetzt, dass die Entgelte Ost bei gleicher Laufzeit um 4 Prozent ab 01. Juli 2008 und um 2,5 Prozent ab 01. Juli 2009 erhöht werden. Trotz des starken Widerstandes der Arbeitgeberseite erreichte die CGZP, dass die Hauptstufe in den Entgeltgruppen E 1 bis 3 bereits nach 4 Monaten Einarbeitungszeit zu bezahlen ist. Das bedeutet für die Arbeitnehmer eine tatsächliche Einkommensverbesserung von 9,5 Prozent nach 4 Monaten.   [weiter... zu den neuen Tarifen]


Quelle: ©   CGZP / AMP / inprogress

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