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19. Kalenderwoche vom 05.05. - 11.05.2008 |
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05.05.2008 |
Österreich: Zeitarbeit: „Geduldetes Sklaventum“ |
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Die Telekom Austria kündigt einen Job-Abbau an, und die Gewerkschaft hüllt sich in Schweigen. Es betrifft ja schließlich nur Zeitarbeiter. Sind Beschäftigte von Leasingfirmen Arbeiter zweiter Klasse? WIEN.
Die Telekom Austria wird keine 1000 Mitarbeiter abbauen. „Es werden
die Verträge für 120 Zeitarbeiter nicht verlängert“, korrigierte
Martin Bredl, Sprecher der Festnetzsparte, am Freitag vermeintliche
Falschmeldungen. „Es gibt keinen Plan, mehr Jobs zu streichen“,
sagte er zur „Presse“. Es ist also alles halb so schlimm.
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Quelle: © Die Presse / von GERHARD HOFER UND OLIVER GRIMM |
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| 05.05.2008 | Süddeutsche: Streit um Mindestlohn spaltet Koalition | ||
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Quelle: © Süddeutsche.de |
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| 05.05.2008 | IHK Saarland: Ein Statement für die Zeitarbeit - Branchenmindestlohn ist überflüssig und systemfremd | ||
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Beschäftigungsmotor Zeitarbeit nicht abwürgen! IHK:
Stärkere Regulierung hätte fatale Folgen für den Arbeitsmarkt Die Zeitarbeit erlebt nach der Liberalisierung im Rahmen der Hartz-Reformen einen wahren Boom. Sie hat entscheidend dazu beigetragen, Beschäftigung in Deutschland und auch im Saarland aufzubauen. Zahlreiche ungelernte und angelernte Arbeitskräfte wurden über Zeitarbeit in den ersten Arbeitsmarkt integriert. Überdies baue die Zeitarbeit in beträchtlichem Umfang "Brücken in eine dauerhafte Beschäftigung". Die IHK Saarland warnt daher vor einer stärkeren Regulierung der Arbeitnehmerüberlassung. "Jede Regulierung, die auf eine Verteuerung der Zeitarbeit hinausläuft, wird die erzielten Beschäftigungserfolge wieder zunichte machen", so IHK-Hauptgeschäftsführer Volker Giersch. Es sei eine gefährliche Illusion zu glauben, dass eine Eindämmung der Zeitarbeit zu einem entsprechenden Beschäftigungsaufbau an anderer Stelle führen werde. Im Gegenteil würden insbesondere Geringqualifizierte, die über Zeitarbeit Beschäftigung gefunden haben, dann wieder arbeitslos. Giersch: "Deshalb heißt unser eindringlicher Appell an die Politik: Hände weg von einer stärkeren Regulierung der Zeitarbeit!" [weiter...] |
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Quelle: © IHK Saarland / Pressebox |
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| 06.05.2008 | DIW-Studie - Mindestlohn hilft den Armen nicht | ||
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Der von den Gewerkschaften geforderte flächendeckende Mindestlohn von 7,50 Euro würde den Armen nicht helfen und die Einkommensverteilung kaum beeinflussen - und zwar selbst unter der Annahme, dass durch ihn keine Arbeitsplätze verloren gingen, sagt eine Studie des DIW. Zu
diesem vernichtenden Urteil kommt eine neue Studie des Deutschen
Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), deren noch unveröffentlichter
Entwurf der WirtschaftsWoche vorliegt. Der Mindestlohn sei „kein
effektives Instrument zur Einkommensumverteilung und zur Verringerung
der Armut“, schreiben die DIW-Ökonomen Kai-Uwe Müller und Viktor
Steiner. |
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Quelle: © Wirtschaftswoche |
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| 08.05.2008 | Neue Prognose des European Labour Network for Economic Policy | ||
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Wirtschaft im Euroraum wächst 2008 nur um 1,6 Prozent Die internationale Finanzkrise, die schwächere Konjunktur in den USA und der hohe Euro-Kurs bremsen die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum 2008 und 2009 drastisch. Die Wirtschaft in der Eurozone wächst in diesem Jahr lediglich um 1,6 Prozent - 2007 war es noch ein voller Prozentpunkt mehr. Im kommenden Jahr wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,5 Prozent zunehmen. Der private Konsum wird in den Euroländern mit durchschnittlich 1,5 Prozent weiterhin nur moderat steigen. Dabei verhindert eine leichte Beschleunigung beim Zuwachs der Tarifverdienste auf rund drei Prozent eine noch schwächere Entwicklung. Von der Lohnstückkostenentwicklung geht weiterhin keine Gefahr für die Preisstabilität aus. Zu diesen Ergebnissen kommt das European Labour Network for Economic Policy (ELNEP) in seiner neuen Frühjahrsprognose. In dem Netzwerk sind Forschungsinstitute und einzelne Wissenschaftler aus acht europäischen Ländern zusammengeschlossen. Deutsches Partnerinstitut im ELNEP ist das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Dessen Wissenschaftlicher Direktor, Prof. Dr. Gustav A. Horn, stellt die Prognose heute in Brüssel vor. [Den Bericht können Sie mit diesem Link als pdf-Datei vollständig laden] |
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Quelle: © Hans Böckler Stiftung |
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| 08.05.2008 | Diskriminierung bei Schwangerschaft? | ||
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Die geschlechtsspezifische Benachteiligung ist im betrieblichen Alltag ein Dauerbrenner. So hatte vor kurzem etwa das Bundesarbeitsgericht darüber zu entscheiden, ob die Ablehnung einer schwangeren Bewerberin eine Benachteiligung wegen des Geschlechts darstellt oder nicht. Bis Ende des vorvergangenen Jahres war diese Form der Diskriminierung in § 611 a BGB geregelt. Seit dem In-Kraft-Treten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) findet sich ein Verbot geschlechtsspezifischer Benachteiligungen in §§ 7 Abs. 1, 1 AGG. Im Falle eines Verstoßes drohen Schadensersatz- und Entschädigungsansprüche des benachteiligten Arbeitnehmers. [weiter...] |
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Quelle: © Verlag Dashöfer / Rechtsanwalt Florian Feistritzer |
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| 08.05.2008 | Kienbaum-Studie zur Vergütung von Sekretariats- und Bürokräften | ||
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Chefassistentin, Bereichssekretärin oder Projektassistentin - wer verdient am meisten? Im Vergleich verschiedener Positionen nehmen Chefassistentinnen mit einem Jahresgesamtgehalt von 51.000 Euro eine Spitzenposition ein, gefolgt von Bereichssekretärinnen und Projektassistentinnen (44.300 Euro) sowie Abteilungs- und Teamsekretärinnen (39.800 Euro). Am unteren Ende der Skala liegen Schreibkräfte und Telefonistinnen mit einem Jahresgesamtgehalt von 32.800 beziehungsweise 32.300 Euro. Sekretärinnen von Vorstandsvorsitzenden und Vorsitzenden der Geschäftsführung verdienen am besten. Ihr jährliches Gehalt von 65.000 Euro übersteigt den Verdienst einer "normalen" Chefsekretärin um 25 Prozent. Für 2008 wird positionsübergreifend eine durchschnittliche Gehaltssteigerung von knapp drei Prozent erwartet. Dies sind Ergebnisse der Studie zur Vergütung von Sekretariats- und Bürokräften, zum 33. Mal durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum, die dazu 479 Unternehmen und mehr als 15.500 Positionen analysiert hat. "Der große Gehaltsunterschied ist auf Qualifikation, Berufserfahrung, Position der Sekretariats- und Bürokräfte sowie auf die Branche und den Standort des Unternehmens zurückzuführen", sagt Christian Näser, Vergütungsexperte und Projektleiter der Studie bei Kienbaum. [weiter...] |
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Quelle: © Verlag Dashöfer / Kienbaum Consultants International GmbH |
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| 09.05.2008 | Ingrid Hofmann: Branchenumsatz wird 2008 etwas geringer ausfallen | ||
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(Gefunden in den NEWS des iGZ) Die I.K. Hofmann GmbH (BZA-Mitglied) mit Sitz in Nürnberg, eines der großen Zeitarbeitunternehmen Deutschlands mit 65 Niederlassungen im Bundesgebiet und Tochtergesellschaften in Österreich, England, Tschechien und seit neuestem den USA, erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz von rund 310 Millionen Euro (2006: 222 Millionen Euro). Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 38 Prozent. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag 2007 bei 13.000 europaweit (2006: 8.000).... Gewerkschaften sollten die Zeitarbeit nicht verunglimpfen Die wiederholten Angriffe der Gewerkschaften auf die Zeitarbeit kann Geschäftsführerin Ingrid Hofmann nicht nachvollziehen. Es ist unzweifelhaft, dass wir mit unserer Arbeit den Unternehmen die notwendige Flexibilität ermöglichen und den Produktionsstandort Deutschland stärken. Unsere Zeitarbeitmitarbeiter haben für ihren Einsatz mehr Respekt verdient, denn sie sichern vielen Stammmitarbeitern ihren Arbeitsplatz.... [weiter...] |
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Quelle: © iGZ |
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| 09.05.2008 | Kein Pardon für Arbeitszeitbetrüger | ||
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Mal eine halbe Stunde mehr auf dem Stundenzettel eintragen, mal vergessen, die Pausenzeit abzuziehen? Das ist kein Kavaliersdelikt. Wer bei der Arbeitszeit trickst, riskiert seinen Job. Wer als Arbeitnehmer absichtlich falsche Angaben bei der Erfassung der Arbeitszeit macht, missbraucht das Vertrauen des Arbeitgebers und kann fristlos entlassen werden. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz hervor. Gegen seine fristlose Kündigung geklagt hatte ein Mitarbeiter, der seine Zeiterfassungsblätter selbst am Computer ausgefüllt hatte. Der Arbeitnehmer hatte mehrfach das Ende der Arbeitszeit falsch angegeben. Als der Chef ihm auf die Schliche kam, entließ er den Mann. Die Richter bestätigten die Kündigung: Zum Vertrauensbruch komme erschwerend der finanzielle Schaden für den Arbeitgeber hinzu. Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz: Az. 2 Sa 537/07 |
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Quelle: © handwerk.com / (jw) |
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