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15. Kalenderwoche vom 07.04. - 13.04.2008

 

07.04.2008

Jobbörse für Zeitarbeit in Hagen


Zahlreiche offene Stellen erwarten die Besucher der Zeitarbeitsbörse am Dienstag, 8. April, von 11 bis 13 Uhr im Foyer der auch für EN zuständigen Agentur für Arbeit Hagen.

Gemeinsam mit den hiesigen Zeitarbeitsunternehmen will die Agentur mit dieser bereits etablierten Veranstaltung über Chancen und Vorteile von Personalleasing aufklären - und eine Plattform für den direkten Kontakt bieten.   [weiter...]


Quelle: © Der Westen / von WR

07.04.2008 Tag der Zeitarbeit in Nürtingen

Bei der Agentur für Arbeit in der Europastraße 36 findet am Mittwoch, 16. April, von 13.30 bis 16.30 Uhr wieder ein Tag der Zeitarbeit statt. Die im Bezirk ansässigen Personaldienstleister stellen sich dort vor.   [weiter...]

Quelle: ©   Nürtinger Zeitung / von pm

07.04.2008 Zeitarbeit ein Weg aus der Arbeitslosigkeit und Hartz IV

Vor allem Erwerbslose profitieren von der hohen Nachfrage nach Zeitarbeitskräften. Derzeit arbeiten in Deutschland rund 800000 Zeitarbeiter. Zeitarbeit hatte lange eher ein negatives Image, es herrschte das Vorurteil, und nicht immer zu Unrecht, dass Zeitarbeiter zu Dumpinglöhnen eingekauft und an andere Unternehmen vermittelt werden. "Zeitarbeit? Da werde ich doch nur ausgebeutet", "Arbeit zweiter Klasse". Solche weit verbreiteten Ansichten spiegelten lange Jahre das Bild der Zeitarbeit in der Öffentlichkeit wieder. Dieses negative Bild hat sich gewandelt. Inzwischen ist dieses Image aber längst überholt. Es gibt geregelte Tarifverträge und feste Gesetzgebungen und es werden auch längst nicht mehr nur Arbeitskräfte im Niedriglohnsegment vermittelt, Zeitarbeit bedient mittlerweile alle Branchen.   [weiter...]

Quelle: ©  Presseanzeiger / von PA

07.04.2008 Zeitarbeit gefragt auf Werften

Die Zeitarbeit auf deutschen Werften ist nach Ansicht des Arbeitgeberverbands Nordmetall in ihrer heutigen Form unverzichtbar. "Wir brauchen die Zeitarbeit, wenn viel zu tun ist und die Arbeit über die Möglichkeiten des Stammpersonals geht", sagte das Vorstandsmitglied des Verbands, Hans-Artur Wilker, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. 

Die aktuelle Forderung der IG Metall Küste sei nach gleicher Bezahlung von Zeitarbeitern und Stammbelegschaften nicht zu akzeptieren. Die nach Tariflöhnen bezahlten Stammbelegschaften seien eingeübt, Zeitarbeiter müssten erst eingelernt werden.   [weiter...]


Quelle: ©   Schweriner Volkszeitung / dpa

07.04.2008 BZA-Tarifverhandlungen vor dem Scheitern

Über hundert LeiharbeiterInnen, Betriebsräte und Gewerkschafter versammelten sich am 3. April 2008 vor der DGB-Zentrale in Berlin Mitte um die dort stattfindenden Tarifverhandlungen zwischen der DGB-Tarifgemeinschaft und dem BZA gebührend zu begleiten.
Eine Delegation der Kundgebungsteilnehmer übergab der Verhandlungskommission Unterschriftenlisten die die Forderungen der Gewerkschaften nach Lohnerhöhungen und Reduzierung des Ost-Abschlages unterstützen. Vertreter beider Seiten wurden eingeladen bei den Kundgebung zu sprechen, was die Arbeitgeberseite jedoch ablehnte.  
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Quelle: ©   ZOOM

08.04.2008 Schriftform der Kündigung - Kürzel i.A. reicht regelmäßig nicht

In dem vom Landesarbeitsgericht Mainz entschiedenen Fall hatte die Mitarbeiterin eines Speditionsbetriebes auf entsprechende Weisung ihres Arbeitgebers hin ein an einen anderen Arbeitnehmer gerichtetes fristloses Kündigungsschreiben mit dem Kürzel „i.A.“ unterzeichnet.

Gemäß § 623 Abs. 1 BGB bedarf die Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung der Schriftform. Nach der gesetzlichen Definition dieses Formerfordernisses muss hierfür die entsprechend formgebundene Erklärung entweder von dem Aussteller eigenhändig durch Namensunterzeichnung oder mittels eines notariell beglaubigten Handzeichens unterzeichnet werden (vgl. § 126 Abs. 1 BGB).

Da die Mitarbeiterin die Kündigungserklärung indes lediglich mit dem Kürzel „i.A.“ unterzeichnete, und sich aus der fraglichen Erklärung nicht explizit ergab, dass die mit „i.A.“ zeichnende Mitarbeiterin im Namen bzw. in Vertretung des Arbeitgebers handelte bzw. handeln sollte, war die Schriftform der Erklärung nicht gewahrt.   [weiter...]

Quelle: ©   Verlag Dashöfer / Rechtsanwalt Dr. Philipp Brügge LL.M. - MÜNCHOW Rechtsanwälte

08.04.2008 Mitarbeitermotivation - Positives Feedback als wichtiges Anreizsystem

Gute Mitarbeiter wollen nicht nur eine gute Bezahlung. Für ihr Ego und ihre Motivation ist es mindestens genauso wichtig, dass Sie von ihren Vorgesetzten Bestätigung und Lob für hervorragende Arbeit erhalten. Manager sollten daher nie die Wirkung von positivem Feedback unterschätzen.

Wir alle sind schnell dabei, Mitarbeiter für grobe Fehler zu tadeln. Leider unterlassen wir es aber allzu oft, hervorragende Arbeit angemessen zu loben. Dabei können Sie durch den gezielten Einsatz von positivem Feedback die Motivation und das Engagement ihrer Mitarbeiter kostengünstig und nachhaltig stärken.   [weiter...]

Quelle: ©   Verlag DashöferMFB Resultants GmbH

09.04.2008 Zahl der Zeitarbeiter könnte sich bis 2012 verdoppeln

Eine aktuelle Studie des Wiener Beratungsunternehmens InterConnection Consulting bescheinigt der boomenden Zeitarbeits-Branche auch weiterhin rosige Zeiten. Von 14.500 Zeitarbeitern 1996 könnte sich die Zahl der überlassenen Arbeitskräfte fast verzehnfachen auf 120.000 im Jahr 2012, so Branchenkenner.

Die Zahl der Zeitarbeiter in Österreich soll im Laufe des Jahres 2008 im Vergleich zu 2007 um weitere 17,9 Prozent steigen, so die Studie. Dies würde einen Anstieg von 66.688 Zeitarbeiter (laut Stichtagserhebung vom 31. Juli 2007) auf 78.625 Zeitarbeitnehmer mit Ende 2008 bedeuten. Die Tendenz hin zu auf Zeit geliehenen Arbeitskräften ist laut der Studie aber auch über das Jahresende hinaus ungebrochen. So soll bis 2010 die Zahl der überlassenen Arbeitskräfte auf 104.000 steigen.  
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Quelle: ©   VZA - Österreichischer Verband Zeitarbeit und Personalvermittlung

09.04.2008 Klare Regelungen, gutes Image

Die „wilden Zeiten“ der Zeitarbeit gehören längst der Vergangenheit an. Die „gezähmte Branche“ hat in den letzten Jahren ihr Image zurechtgerückt. Klare gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen für Zeitarbeiter ein überschaubares Arbeitsfeld.

„Das Bild von der Zeitarbeit wurde in den vergangenen Jahren endlich zurecht gerückt“, sagt Dr. Viktoria Tischler, Präsidentin des Österreichischen Verbands Zeitarbeit und Arbeitsvermittlung.  Für diese Entwicklung sind gleich mehrere Trends verantwortlich, die sich aktuell in der Zeitarbeit abzeichnen: Die Überlassungsdauer wird länger und jeder dritte bis vierte Zeitarbeiter wird in den Beschäftigerbetrieb übernommen. Laut Stichtagserhebung 2007 waren 11.632 Zeitarbeiter ein bis drei Monate in einem Betrieb beschäftigt. 4.870 überlassene Arbeitskräfte waren drei bis sechs Monate und 8.219 bereitgestellte Arbeitnehmer mehr als sechs Monate bis über ein Jahr im gleichen Betrieb im Einsatz.  
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Quelle: ©   VZA - Österreichischer Verband Zeitarbeit und Personalvermittlung

09.04.2008 Messe für Zeitarbeit in Jena

In der Agentur für Arbeit Jena, Stadtrodaer Straße 1, wird am Donnerstag, 10. April, 9 bis 15 Uhr eine Zeitarbeitsmesse stattfinden. Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsinitiative der Agentur für Arbeit Jena, der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Saale-Holzland-Kreis und des städtischen Eigenbetriebes jenarbeit. Es beteiligen sich zahlreiche Zeitarbeitsfirmen.   [weiter...]

Quelle: ©   TLZ.de / Jena

09.04.2008 Wer Leihpersonal beschäftigt, kann zu dessen Arbeitgeber werden

Der Oberste Gerichtshof Österreichs geht in einer aktuellen Entscheidung davon aus, dass neben dem Personalbereitsteller auch dessen Kunde Arbeitgeber des Leiharbeiters werden kann - Wer Leasingpersonal beschäftigt, sollte mit diesem daher keine Zusatzvereinbarungen treffen.

Der Oberste Gerichtshof schließt aber nicht aus, dass zwischen Zeitarbeiter und Beschäftiger ausnahmsweise ein Vertragsverhältnis zustande kommen kann. Bei entsprechender Vereinbarung kann die Arbeitskraft einzelne Ansprüche unmittelbar gegen den Beschäftiger erlangen, etwa auf Bezahlung einer Zulage für zusätzlich geleistete Arbeiten (9 ObA 125/07h vom 19. 12. 2007).

...Kürzlich bejahte der OGH sogar die Möglichkeit, dass durch Personalleasing ein Doppelarbeitsverhältnis zustande kommt, die Arbeitskraft also sowohl mit dem Überlasser als auch mit dem Beschäftiger in einem Arbeitsverhältnis steht (9 ObA 2/08x vom 7.2.2008).   [weiter...]


Quelle: ©   Der Standard / von Kristina Silberbauer

11.04.2008 IG Metall: Mitgliederwerbung auf Kosten der Zeitarbeit

Für die IG Metall ist die Kampagne gegen die Zeitarbeit nur ein Instrument der Mitgliedergewinnung.

Neue Mitglieder sind auch bitter nötig, verlor die IG Metall doch zwischen 2000 und 2007 mehr als 450.000 Mitglieder. Da spricht es Bände, wenn der Vorsitzende Bertold Huber ein weiteres Werben um Mitglieder "auf Hauen und Stechen" ankündigt.

"Hauen und stechen" ohne Rücksicht auf Verluste wird die IG Metall ausgerechnet in der Branche, die in den letzten Jahren die meisten sozialversicherungspflichtigen Stellen geschaffen hat - der Zeitarbeit. Nach eigenem Bekunden will die Gewerkschaft noch in diesem Jahr 10.000 neue Mitglieder in der Zeitarbeitsbranche werben.   
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Quelle: ©   AMP 

11.04.2008 OECD gegen Branchen-Mindestlöhne

Kündigungsschutz lockern, Arbeitsmarkt weiter reformieren

...Um das Wachstum langfristig abzusichern, empfiehlt die Organisation, der 30 Industriestaaten angehören, weitere Reformen in nahezu allen Politikbereichen: "Es besteht noch beträchtlicher Spielraum zur Steigerung der Produktivität", heißt es im OECD-Bericht. Im Bereich der Finanzpolitik rät sie zu einer Reform der bestehenden Haushaltsregel. Die derzeitige Grundgesetzvorgabe, wonach das Haushaltsdefizit nicht höher sein darf als die Investitionen, habe sich "als unwirksam erwiesen". Neben weiteren Vorschlägen rät die OECD, die Unternehmenssteuersätze weiter zu reduzieren, die Gewerbesteuer zu senken oder abzuschaffen, die Erbschaftssteuer jedoch beizubehalten.   [weiter...]


Quelle: ©   NDR info / Nachrichten

11.04.2008 DGB mischt feste mit, beim Lohndumping

Analyse von 43 Wirtschaftszweigen mit 15,7 Mio. Beschäftigten
Unterste Tarifvergütungen zwischen 3,06 und 12,62 €/Stunde
Die Spannweite der untersten Tarifvergütungen in den verschiedenen Wirtschaftszweigen ist sehr groß. Sie variiert zwischen 3,06 Euro in der Stunde im sächsischen Friseurhandwerk bis zu 12,62 Euro in der baden-württembergischen Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des WSI-Tarifarchivs in der Hans-Böckler-Stiftung, die 43 Wirtschaftszweige und Tarifbereiche mit rund 15,7 Millionen Beschäftigten umfasst.

Zu den Tarifbereichen mit teilweise sehr niedrigen untersten Tarifvergütungen pro Stunde gehören u.a.:

  • Friseurhandwerk Sachsen: 3,06 € Entgelt
  • Floristik Mecklenburg-Vorpommern: 4,58 € Entgelt
  • Erwerbsgartenbau Sachsen-Anhalt: 4,80 € Lohn
  • Privates Transport- und Verkehrsgewerbe (Speditionen): 5,12 € Entgelt
  • Hotel- und Gaststättengewerbe NRW: 5,34 € Entgelt
  • Bäckerhandwerk Thüringen: 5,25 € Lohn
  • Bewachungsgewerbe (Separatwachdienst) Schleswig-Holstein: 5,69 € Lohn
  • Systemgastronomie Ost (ohne Berlin-Ost): 6,14 € Entgelt
  • Gebäudereinigerhandwerk Ost: 6,58 € Lohn
In älteren, seit Jahren ausgelaufenen Tarifverträgen finden sich noch niedrigere Vergütungen.   [weiter...]

Quelle: ©   Hans-Böckler-Stiftung

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