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08. Kalenderwoche vom 18.02. - 24.02.2008

 

18.02.2008

Studie über Zeitarbeit in der Region Mittlerer Oberrhein


IG Metall durchleuchtet den Arbeitsmarkt im Enzkreis – Gewerkschafter suchen nach „schwarzen Schafen“

PFORZHEIM. „Zeitarbeit darf nicht auf Kosten der Vollbeschäftigung gehen“, betont Martin Kunzmann mit Blick auf die Ergebnisse einer Studie zum Thema Leiharbeit. Den Gewerkschaftern, so der Pforzheimer IG Metall-Bevollmächtigte im Rahmen einer Pressekonferenz, gehe es aber nicht darum, eine Branche zu verunglimpfen oder Zeitarbeit generell abzulehnen.

Die IG Metall-Verwaltungsstellen Bruchsal, Gaggenau, Karlsruhe und Pforzheim haben in der Region Mittlerer Oberrhein und Enzkreis ein Projekt zur Zeitarbeit gestartet. Das Institut für Medienforschung und Urbanistik (IMU) wurde parallel dazu beauftragt, von 134 Betriebsratsgremien in der Region die Einschätzungen zur Zeitarbeit auszuwerten. „Das Resultat entspricht dem bundesweiten Trend: In drei Viertel der Betriebe wird Zeitarbeit genutzt und zwar mit steigender Tendenz“, so IMU-Mitarbeiter Dirk Becker.
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Quelle: © Pforzheimer Zeitung

18.02.2008 Zeitarbeits-Branche befeuert Mindestlohn-Streit

Bericht aus Berlin

Bundesarbeitsminister Scholz hat den Mindestlohn als koalitionsinternes Folterinstrument entdeckt und letzte Woche die Zeitarbeit als neue Branche für die Aufnahme ins Entsendegesetz vorgeschlagen. Dasselbe will Scholz im übrigen so ändern, dass Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften leichter als bisher branchenspezifische Mindestlöhne festsetzen können. Da Bundeskanzlerin Merkel die Rolle eines Folteropfers gar nicht liebt, ist das Bundeskanzleramt voll auf Konfrontationskurs gegangen.

Inszenierte Einigkeit: Gemeinsam für einen Mindestlohn. Ein seltenes Bild am Montag in Berlin. Der DGB, zwei Arbeitgeberverbände und der Arbeitsminister fordern mehr Lohn für gering qualifizierte Zeitarbeiter. "Wahlkampf" rufen Kritiker, immerhin wird in Hamburg kommende Woche gewählt und die SPD treibt ihr Lieblingsthema voran.

Dabei geht es um Menschen wie Daniel Nickel. Der 28jährige Elektroinstallateur wird von einer Zeitarbeitsagentur vermittelt. Morgen kann er bei einem neuen Arbeitgeber anfangen. Ohne die Vermittlung stünde er wahrscheinlich auf der Straße.   [weiter...]


Quelle: ©   Tagesschau.de / Von Alex Jakubowski

20.02.2008 Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt: Zeitarbeit ersetzt keine Stammbelegschaft

(Berlin, 20.02.2008) Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat den Vorwurf des DGB zurückgewiesen, dass durch Zeitarbeit Stammpersonal verdrängt werde.

In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte BDA-Präsident Dieter Hundt wörtlich: "Der Vorwurf ist falsch. Ich bedauere sehr, dass die Zeitarbeit in dieser Weise in die politische Diskussion einbezogen wird.   [weiter...]


Quelle: ©   AMP

20.02.2008 Report Mainz: Erbschaftssteuer - wie die Reform Arbeitsplätze vernichtet und Zeitarbeit belohnt

Die Erbschaftssteuer wird reformiert. Da soll also ein Gesetz gemacht werden. Am Freitag war im Bundestag die erste Lesung. Und wir fragen: Was hat es für Folgen, wenn das Gesetz, so wie geplant, Wirklichkeit wird. Was bedeutet das für die, die vom Gesetz unmittelbar betroffen wären....

.... Doch findige Berater haben längst Gestaltungsmöglichkeiten ausgemacht, um nach dem Erbfall flexibler zu sein. Erbschaftssteuerexpertin Jennifer Fraedrich hält die Lohsummenregelung für besonders beratungsintensiv, denn von der Berechnung ausgenommen sind Leiharbeiter, Saisonkräfte und freie Mitarbeiter.

Die Lösung: verstärkt Leiharbeitsfirmen einsetzen, um die Lohnsumme zu drücken.   [weiter...]


Quelle: ©   Report Mainz

21.02.2008 Variable Vergütung im Tarifbereich

Im außertariflichen Bereich kommen variable Vergütungsbestandteile bereits nahezu flächendeckend zum Einsatz. Inzwischen setzen allerdings Unternehmen auch für Mitarbeiter im Tarifbereich verstärkt auf derartige Instrumente.

Eine Towers Perrin-Untersuchung unter mehr als 200 Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen und Branchen in Deutschland belegt die zunehmende Verbreitung von Boni auch im Tarifbereich. Allerdings ist ein rascher, weiterer Ausbau variabler Vergütungselemente aufgrund des Aufwands auf Unternehmensseite, den noch relativ geringen variablen Vergütungsbestandteilen sowie der nach wie vor gegebenen Zurückhaltung der Mitarbeiter nicht zu erwarten.   [weiter...]


Quelle: ©   Verlag Dashöfer / Towers, Perrin, Forster & Crosby, Inc

21.02.2008 Schäden am Dienstwagen - Grenzen der Arbeitnehmerhaftung

Er ist die "heilige Kuh" im Arbeitsverhältnis – der Dienstwagen. Die Tatsache, dass und wenn ja, was für ein Dienstwagen dem Arbeitnehmer seitens des Arbeitgebers zur Verfügung gestellt wird, ist dabei meist wichtiger als die Höhe des monatlich ausgezahlten Nettogehalts.

In den meisten Fällen wird ein Dienstwagen dem Arbeitnehmer dabei nicht nur zur dienstlichen, sondern auch zur privaten Nutzung durch den Arbeitgeber zur Verfügung gestellt. Ist dies der Fall, und der Dienstwagen nicht nur reines Arbeitsmittel, dann ist die Dienstwagennutzung besonderer Bestandteil der arbeitsvertraglichen Vergütung. Die private Nutzung des Dienstwagens ist dann vom Arbeitnehmer als geldwerter Vorteil zu versteuern.   [weiter...]


Quelle: ©   Verlag Dashöfer / Rechtsanwalt Dr. Philipp Brügge / MÜNCHOW Rechtsanwälte

21.02.2008 Informationsveranstaltung zum neuen Ausbildungsberuf am 26. Februar in Aachen

Am 1. August 2008 startet der neue Ausbildungsberuf "Personaldienstleistungskaufmann/-frau". Interessierte Unternehmen und Jugendliche sind am Dienstag, 26. Februar 2008, herzlich eingeladen an einer Informationsveranstaltung zum neuen Ausbildungsberuf teilzunehmen. Die Veranstaltung findet im Großen Foyer der Industrie- und Handelskammer Aachen, Theaterstraße 6-10, 14:30 bis 17:00 Uhr, statt und bietet aufschlussreiche Informationen zum zukünftigen Ausbildungsberuf.   [weiter...]

Quelle: ©   life PR / Industrie- und Handelskammer Aachen

21.02.2008 Kündigungsschutz und Arbeitnehmerrechte von Leiharbeitern

In den zurückliegenden Monaten ist die Arbeitslosigkeit erstmals seit Jahren signifikant gesunken. Die noch von der Schröder-Regierung eingeleiteten und von der Großen Koalition fortgesetzten Arbeitsmarktreformen zeigen einen ersten deutlichen Effekt. 

Nicht Wenige beklagen mit larmoyantem Unterton, dies sei lediglich auf die hohe Anzahl von Leiharbeitsverhältnissen zurückzuführen. Dabei wird jedoch vergessen, dass ein Leiharbeitsverhältnis einem herkömmlichen Arbeitsverhältnis hinsichtlich des vom Arbeitnehmer zu erwerbenden sozialen Besitzstandes in nichts nachsteht. So genießt der Leiharbeitnehmer grundsätzlich die gleichen Arbeitnehmerrechte wie sein unmittelbar für den Entleiher tätiger Kollege.   [weiter...]


Quelle: ©   Perspektive Mittelstand / Wagner Halbe Rechtsanwälte - Köln GbR

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