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07. Kalenderwoche vom 11.02. - 17.02.2008

 

11.02.2008

BZA und iGZ beantragen Mindestlohn


Zeitarbeit-Verbände beantragen Mindestlohn

Im Streit um die Ausweitung von Mindestlöhnen holt sich der deutsche Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) nun Unterstützung aus der Zeitarbeitsbranche. Die beiden Verbände IGZ und BZA wollen am 11. Februar bei einem Treffen mit Scholz die Aufnahme der Branche in das Entsendegesetz beantragen und damit einen branchenspezifischen Mindestlohn für über eine halbe Million Beschäftigte der Branche in die Wege leiten.   [weiter...]


Quelle: © Wirtschaftsblatt / (APA)

12.02.2008 Zeitarbeit: Für Menschen, die von Vollbeschäftigung nicht profitieren

LINZ. Menschen, die keine abgeschlossene Ausbildung haben, deren beruflicher Lebenslauf nicht in geraden Bahnen verlief, oder Ältere tun sich selbst bei guter Beschäftigungslage schwer, einen Job zu finden. Der Umweg über Personalleasing kann helfen.

„80 Prozent der Beschäftigten bei Zeitarbeitsfirmen machen das nicht aus Überzeugung“, bekennt Jörg Hadenfeldt, Geschäftsführer vom Personalüberlasser Hofmann. „Es sind Menschen, die von der guten Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht profitieren. Abgebrochene Lehre, ein Geburtsdatum vor 1958, 1960. Damit werden Kandidaten von Personalabteilungen gar nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen“, berichtet Hadenfeldt.   [weiter...]


Quelle: ©   Oberösterreichische Nachrichten

12.02.2008 HESSEN METALL zu der Anti-Zeitarbeitskampagne der IG Metall

"Zeitarbeit ist unverzichtbare Ergänzung der Stammbelegschaften und eine Riesen-Chance für Arbeitslose."

HESSEN METALL Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen e.V.

(Frankfurt am Main) - "Wir müssen Zeitarbeit als ein neues Segment des Arbeitsmarktes und als unverzichtbare Ergänzung der Stammbelegschaften begreifen. Sie hilft diesen beim Erhalt ihrer Strukturen in Zeiten von unklaren konjunkturellen Perspektiven und Schwankungen. 

Der letzte Aufschwung wäre ohne Zeitarbeit nicht zu leisten gewesen. Und sie braucht dafür eigene Strukturen und Regeln. Diese hat die Zeitarbeitsbranche durch die vorhandenen Tarifverträge geschaffen und wie kaum eine andere Branche auch fast flächendeckend umgesetzt. Wer hier - wie die IG.Metall das Rad zurückdrehen, der Zeitarbeit zusätzliche Fesseln anlegen und Vorschriften machen möchte, habe die Lehren des Strukturwandels nicht begriffen und treibe direkt wieder Arbeitsplätze ins Ausland.   [weiter...]


Quelle: ©   Verbände Forum

12.02.2008

Union lehnt Mindestlohn bei Zeitarbeit ab


Die Pläne von zwei Arbeitgeberverbänden und dem Arbeitsministerium, in der Leiharbeit Mindestentgelte einzuführen, stoßen bei CDU und CSU auf heftigen Widerstand

Politiker von CDU und CSU haben Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) davor gewarnt, in der Zeitarbeitsbranche Mindestlöhne auf dem Umweg über das Entsendegesetz einzuführen. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Laurenz Meyer (CDU), sagte am Dienstag, er habe große Bedenken, da es in der Branche miteinander konkurrierende Tarifverträge gebe. Wenn der Vertrag mit den höheren Lohnabschlüssen für allgemeinverbindlich erklärt würde, setzte ausgerechnet der Staat einen existierenden Tarifvertrag außer Kraft.   [weiter...]


Quelle: ©   Die Zeit

13.02.2008 Politiker warnen vor Mindestlohn in der Zeitarbeit

Der Widerstand der Union gegen einen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche wächst. Die Tarifkonkurrenz auszuschalten sei nicht Aufgabe der Politik. Selbst einige Linke machen gegen den Stundenlohn von 8,50 Euro mobil.

Der Streit um Mindestlöhne in der Zeitarbeitsbranche nimmt an Schärfe zu. Verschiedene Unionspolitiker haben Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) vor der Einführung auf dem Umweg über das Entsendegesetz gewarnt. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Laurenz Meyer (CDU), sagte der «Süddeutschen Zeitung», er habe große Bedenken, da es in der Branche miteinander konkurrierende Tarifverträge gebe. Wenn der Vertrag mit den höheren Lohnabschlüssen für allgemeinverbindlich erklärt würde, setzte ausgerechnet der Staat einen existierenden Tarifvertrag außer Kraft.  
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Quelle: ©   Netzzeitung

14.02.2008 AGG: Abgelehnte Bewerber haben keinen Anspruch auf Auskunft

LAG Hamburg 09.11.2007, H 3 Sa 102/07

Entschädigungsanspruch nach AGG: Arbeitgeber müssen regelmäßig keine Auskunft über den eingestellten Bewerber erteilen

Abgelehnte Bewerber haben gegen den Arbeitgeber keinen generellen Anspruch auf Auskunft über die Person des eingestellten Bewerbers. Anderenfalls müssten Arbeitgeber klagebereiten Personen auch ohne Anhaltspunkte für eine Benachteiligung die zur Schlüssigkeit ihres Begehrens möglicherweise erst noch erforderlichen Informationen erteilen. Dies ist unzumutbar.

Der Sachverhalt:
Die Klägerin ist Softwareentwicklerin und hatte sich bei der Beklagten um eine entsprechende Stelle beworben. Die Beklagte erteilte ihr eine Absage, ohne sie zuvor zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu haben. Daraufhin verlangte die Klägerin von der Beklagten Zahlung einer Entschädigung wegen Benachteiligung bei der Stellenbewerbung.   [weiter...]


Quelle: ©   Verlag Dr. Otto Schmidt

14.02.2008

AGG: Entschädigungszahlung zugesprochen


Entschädigungszahlung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz zugesprochen

Das Arbeitsgericht Hamburg hat in einer Entscheidung vom 4. Dezember 2007 (Aktenzeichen 20 Ca 105/07) die Arbeitgeberin zur Zahlung einer Entschädigung gemäß § 15 Abs. 2 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) in Höhe von 3 Monatsverdiensten verurteilt, weil sie die Bewerberin im Einstellungsverfahren wegen ihrer Religion benachteiligt habe.   [weiter...]


Quelle: ©    Verlag Dashöfer / Arbeitsgericht Hamburg

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