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46. Kalenderwoche vom 12.11. - 18.11.2007

 

12.11.2007

Mindestlöhne - Info vom WSI-Tarifarchiv


In Deutschland gibt es (noch) keinen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn, der für alle Beschäftigten gilt unabhängig davon, ob für sie ein Tarifvertrag besteht oder nicht. Es gibt aber verschiedene Formen von branchenbezogenen tariflichen Mindestlöhnen, allerdings mit unterschiedlicher Reichweite und Verbindlichkeit. Drei Formen von tariflichen Mindestlöhnen sind zu unterscheiden:

> Tariflöhne sind Mindestlöhne
> Allgemeinverbindlich erklärte Tariflöhne
> Mindestlöhne nach dem Entsendegesetz
> Tabelle zum Download

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Quelle: © Hans Böckler Stiftung / WSI-Tarifarchiv

12.11.2007

CSU-Chef Huber gegen Mindestlohn für Zeitarbeitsbranche


``Zeitarbeit ist nichts Anrüchiges´´

Berlin (ddp-bay). CSU-Chef Erwin Huber lehnt die Einführung von Mindestlöhnen in der Zeitarbeitsbranche strikt ab. Nach dem Post-Mindestlohn ``sehe ich im Moment keine andere Branche, wo es Regelungsbedarf gibt``, sagte Huber der ´´Welt am Sonntag``. Bei Zeitarbeitsfirmen gebe es ´´anständige Tarife``.   [weiter...]

Quelle: © Antenne Bayern

12.11.2007 Wann sind Nebentätigkeiten zulässig?

Jeder Arbeitnehmer hat grundsätzlich das Recht, einer Nebentätigkeit nachzugehen. In einigen Fällen sind Nebentätigkeit jedoch unzulässig.   [weiter...]

Quelle: © Verlag Dashöfer

13.11.2007 Talent-Management wirkt

Studie: HR Manager bestätigen Zusammenhang zwischen strategischer Personalentwicklung und Unternehmensperformance.


Systematische Maßnahmen zur Entwicklung und Bindung von Mitarbeitern gewinnen für Human Resources Manager stark an Bedeutung. 53 Prozent der weltweit befragten Personalmanager gaben an, dass ihr Unternehmen bereits eine Talent-Management-Strategie verfolgt, um dem zunehmenden Mangel an qualifiziertem Personal und steigendem Wettbewerbsdruck entgegen zu wirken. Die Mehrheit von ihnen (88 Prozent) bestätigt einen direkten Zusammenhang zwischen der Talent-Management-Strategie und der Gesamtperformance ihres Unternehmens.   [weiter...]

Quelle: © Robert Half Deutschland GmbH & Co. KG

13.11.2007 Allgeier Holding erzielt Rekordergebnis und baut Marktposition nachhaltig aus

Nach dem bereits starken ersten Halbjahr hat die Allgeier Holding AG auch im dritten Quartal 2007 (1. Juli bis 30. September) Konzernumsatz und -ergebnis deutlich gesteigert und ein Rekordergebnis erzielt. Die Dienstleistungsgruppe, die in den beiden Wachstumsmärkten IT- und Personal-Services (Zeitarbeit) aktiv ist, konnte dadurch ihre Marktposition nachhaltig ausbauen. 

Die Umsätze stiegen von 47,3 Millionen Euro im dritten Quartal 2006 um 74 Prozent auf 82,3 Millionen Euro in der Vergleichsperiode 2007 an.  [weiter...]


Quelle: ©  boerse.de

13.11.2007 Bundesverband Zeitarbeit (BZA) startet Aufklärungskampagne für faire Tarifverträge


Die neue Internetadresse http://www.da-verdiene-ich-mehr.de will provozieren

Bonn (ots) - Der Bundesverband Zeitarbeit Personaldienstleistungen (BZA) in Bonn startet zum 14. November 2007 mit einer bundesweiten Aufklärungskampagne zu den Vorteilen der Zeitarbeit und informiert über die Vorzüge der BZA-Tarifverträge. 

Der BZA hat einen geltenden Tarifvertrag mit einer Tarifgemeinschaft aus Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), der "die besten Tariflöhne in der Zeitarbeit" festschreibt. Mit seinem Einstiegslohn von 7,38 Euro liegt der BZA nahe an dem vom DGB geforderten gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro. Viele Bewerber und Arbeitsuchende wissen aber nicht, dass es verschiedene Tarifverträge gibt, in denen teilweise deutlich geringere Löhne vereinbart sind. "Unsere Mitgliedsunternehmen investieren viel Geld, um Zeitarbeitnehmern die besten Bedingungen und die höchsten Tariflöhne bieten zu können. Das wollen wir Arbeitnehmern mit dieser Kampagne gezielt klar machen", so Sebastian Lazay, Vorstand des BZA und Promoter der Kampagne. 

Dabei scheut der Verband nicht die Provokation und den direkten Vergleich mit anderen Tarifen.   [weiter...]


Quelle: ©  BZA

14.11.2007 Betriebsübergang bringt neue Lohnstruktur

Wird ein Unternehmen übernommen, dürfen die dort bestehenden Löhne neu verhandelt werden. Die Mitarbeiter können nicht erwarten, dass der neue Besitzer der Firma das bestehende Lohngefüge unverändert übernimmt.   [weiter...]

Quelle: ©  Bundesarbeitsgericht / Pressestelle

14.11.2007 Mit Tirili und Tralala - der etwas andere Artikel über Zeitarbeit

Karlsruhe/Berlin: Karin Binder unterbricht roh das Tirili und Tralala um die Zeitarbeit

In der Diskussion im Bundestag Ende Oktober um die Zeitarbeit ging es hoch her. Frau Connemann, MdB CDU, aus Leer, Rechtsanwältin von Haus aus, wurde zu Lerche und Nachtigall in einem. 

Was war es, das sie so zum Lobgesang antrieb? Die Zeitarbeit. Hat sie nicht Tausende aus der Arbeitslosigkeit gerissen? Hat sie nicht den Aufschwung energisch gefördert? Hat sie nicht Firmen zu gymnastischer Beweglichkeit verholfen? Grob und plump Flexibilität genannt?   [weiter...]


Quelle: ©  stattweb.de / fg

16.11.2007 iGZ- Praxistipp: Bahnstreik

In der jüngeren Vergangenheit stellte sich immer wieder die Frage nach der Tragung des Risikos des Nichteinsatzes von Zeitarbeitnehmern aufgrund von Streiks im Kundenbetrieb. 

Bei dem derzeit stattfindenden Bahnstreik stellt sich die Sachlage meist anders dar. Sicherlich gibt es auch Zeitarbeitsunternehmen, deren Kunde die Deutsche Bahn AG ist und die an diese Kundin Mitarbeiter überlassen. Der iGZ/DGB Tarifvertrag verbietet in solchen Fällen die Überlassung an den ordnungsgemäß bestreikten Kundenbetrieb.

In den weitaus meisten Fällen werden iGZ-Mitgliedsunternehmen jedoch insoweit durch den Bahnstreik betroffen sein als Mitarbeiter, die zur Erreichung des Einsatzbetriebes auf die Benutzung der Bahn angewiesen sind, zu spät dort eintreffen bzw. der Kunde Zeitarbeitnehmer mangels Beschäftigungsmöglichkeit wegen verspäteter oder nicht ausbleibender Warenlieferungen abmeldet.  [weiter...]


Quelle: © 
iGZ - 15. November 2007 RA Stefan Sudmann (iGZ-Rechtsreferat)

16.11.2007 BZA - Lohnkampagne verbreitet Unmut


Zeitarbeiter streiten immer lauter

Die Kampagne gegen Niedriglöhne, die der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) Anfang der Woche gestartet hat, sorgt für Ärger. Der BZA vertritt vor allem die Großen der Branche - und vor allem Mittelständler weisen Slogans wie "Für 4,89 Euro gehe ich nicht arbeiten" zurück.

Ralf Russ, Inhaber der Leipziger Zeitarbeitsfirma Abacent spricht von einer "überzogenen" Aktion. 70 Prozent der Zeitarbeitsfirmen zahlten ohnehin über Tarif, um gute Mitarbeiter zu bekommen. Ähnlich sieht es Ulrich Hartmann, Geschäftsführer der Zeitarbeitsfirma HaRo mit 20 Beschäftigten. In der Kampagne gehe es darum, Konkurrenzfirmen auszugrenzen.   [weiter...]


Quelle: ©  Frankfurter Rundschau / VON ESKE HICKEN

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